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Acht neue Klassenzimmer eingeweiht

Aus dem Neumarkter Tagblatt vom 27.11.2024:

Acht neue Klassenzimmer eingeweiht

Die Erweiterung der Realschule Parsberg ist abgeschlossen – Das freut auch Schüler der Mittelschule

Parsberg. „Jetzt sind sie uns endlich los“: Hinter diesem Satz von Realschul-Rektorin Ingrid Meggl an Mittelschul-Leiter Matthias Ferstl steckt eine jahrelange Geschichte, die nun ein glückliches Ende gefunden hat. Der Erweiterungsbau der Parsberger Edith-Stein-Realschule mit acht Klassenzimmern wurde gestern eingeweiht.
„Am Montag durften die Schüler von fünf siebten und drei sechsten Klassen die neuen Klassenräume beziehen“, verriet Konrektorin Bettina Eichenseer bei der Begrüßung zur Feierstunde in der Turnhalle. In flotter und unterhaltsamer Weise moderierte sie den Festakt, bei dem die Reden mit musikalischen Einlagen durch die Big Band, der Chorklassen, der Schulband, sowie Judith Ott und Eichenseer selbst bereichert wurden.
Erweiterungsbau gelungen
„Der Landkreis Regensburg und der Landkreis Neumarkt arbeiten seit nahezu 50 Jahren als gemeinsamer Sachaufwandsträger für das Gymnasium und die Realschule sehr vertrauensvoll und gut zusammen“, stellte Neumarkts Landrat Willibald Gailler fest. So gebe es eine einfache Zweckvereinbarung, die unter anderem den Erweiterungsbau möglich gemacht habe.
Und der war dringend nötig. Denn seit vielen Jahren hatte die Realschule damit zu kämpfen, weil im Schulhaus zu wenige Klassenräume vorhanden waren. Da die Realschule mit weiterhin steigenden Schülerzahlen aus beiden Landkreisen rechnen könne, sei man nunmehr mit dem Erweiterungsbau dieser Entwicklung gerecht geworden, so der Landrat. Insgesamt investierten der Landkreis Regensburg und der Landkreis Neumarkt 3,5 Millionen Euro. Damit zeige man, dass die Schaffung von guten Bildungsvoraussetzungen in der politischen Arbeit höchste Priorität besitze und der Schulstandort Parsberg weiter gestärkt werde.
Regensburgs Landrätin Tanja Schweiger schloss sich den Dankesworten an den Generalunternehmer Johann Bögl von Max Bögl ModulBau und seinen Partnern an und gratulierte zu acht multifunktional nutzbaren Klassenzimmern – und das bei einer Bauzeit von einem halben Jahr. Gleichzeitig dankte sie auch dem Schulverband für die Zusammenarbeit im Schulzentrum. Gleichzeitig erinnerte Schweiger an die Zeit der Gebietsreform, bei der der Standort Parsberg aber nie infrage gestellt worden sei.
Auf den Raumbedarf der Schule, der über Jahre hinweg kontinuierlich weiterbestand, und auf die Beschlussfassung im Oktober 2022 die Schule zu erweitern, ging auch Rektorin Meggl ein. „Wir sind sehr glücklich über den Gebäudezuwachs“, sagte die Rektorin. Zumal diese auch technisch auf dem neuesten Stand seien. Das werde vor allem für die siebten Klassen ein großer Vorteil sein, da sie im Rahmen der „1:1-Austattung von Digitale Schule der Zukunft“ ab Januar als erste Jahrgangsstufe der Realschule ihre Tablets im Unterricht nutzen werden.
Alles unter einem Dach

Bürgermeister Josef Bauer lobte, dass die neuen Räume mehr Platz bieten und alle unter einem Dach sind. Es sei ein besonderer Tag für die Edith-Stein-Realschule, für die Schulstadt Parsberg und für die gesamte Region. „Der Neubau konnte relativ schnell fertiggestellt werden.“Der Dank galt Johann Bögl sowie dem Architekten Alois Iberl, Ingenieur Roland Lehner, dem Energieberatungs- und Planungsbüro Brandl sowie den bauausführenden Firmen. Durch das Zusammenspiel sei es gelungen, wirtschaftlich und schnell eine Schule zu vergrößern.
Mit Modulen, die sich jeder Anforderung und jedem Nutzung anpassen würden, habe man die Hülle geliefert, sagte Johann Bögl. Für das Leben sei nun die Schulfamilie verantwortlich, sagte der Firmenchef, bevor er symbolisch einen Schüssel übergab.
Nach dem Festakt wurden die Gäste von den Schülern Lea Wimmer und Paul Böhme zu den neuen Klassenzimmer begleitet. Dort segnete Pfarrer Wolfgang Döring die neuen Räume.
Auch die Mittelschüler können sich nun freuen. Die Räume, die zuvor die Realschüler belegt hatten, sind nun wieder frei. Zum Beispiel für Kunst und Musik, wie Ferstl, der Leiter der Mittelschule, sagte.

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Ein Zeichen gegen Rassismus

Aus dem Neumarkter Tagblatt vom 11.11.2024:

Ein Zeichen gegen Rassismus

Die Realschule ist seit über 15 Jahren Teil dieser bundesweiten Initiative, die Schulen ermutigt, sich aktiv gegen Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Damit nicht nur die Plakette im Eingangsbereich der Schule darauf hinweist, sondern, dass dieser Titel auch mit Leben gefüllt wird, hat eine Unterrichtsstunde zu dem Thema stattgefunden.
Die Einheit begann mit einer Einführung von Birgit Kern, der Koordinatorin der Aktion an der Edith-Stein-Realschule. Sie erklärte den Schülern zunächst den Begriff „Rassismus“. In einer offenen Gesprächsrunde berichteten Schüler daraufhin von Situationen, in denen sie Zeugen von Ausgrenzung wurden und sich unsicher fühlten, wie sie reagieren sollten.
Im Anschluss setzten sich die fünften Klassen mit Szenarien auseinander, die Diskriminierung und Rassismus thematisierten. Am Ende bekamen die Schüler die Möglichkeit, ihren Beitrag für ein respektvolles Miteinander auf einen Zettel zu schreiben und an eine „Wand der guten Vorsätze“ zu heften.

Erinnerung an eine mutige Frau: 5. Klassen der Realschule Parsberg feierten Edith-Stein-Tag

Am Freitag, den 11. Oktober war es wieder soweit. Alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Realschule Parsberg feierten eine Unterrichtsstunde lang den Geburtstag der Namenspatronin ihrer Schule, den Edith-Stein-Tag.

Einige Jugendliche der Religionsklasse 8c,d hatten sich bereits über zwei Wochen lang zusammen mit ihrer Religionslehrerin Angelika Schattenhofer auf dieses für ihre Schule besondere Datum vorbereitet. Weil der eigentliche Geburtstag von Edith Stein am 12. Oktober in diesem Jahr ein Samstag ist, hatte man den Freitag vorher für dieses Projekt ausgewählt.

Die kleine Feier begann im Mehrzweckraum mit einem Originaltext von Edith Stein, der als Gebet gesprochen wurde. Dann machten sich die Schüler jeweils einer 5. Klasse auf den Weg durch das Schulgebäude. An der ersten Station in der Aula war von den Schülern der 8c, d eine kleine Plakatwand aufgebaut worden. Die zwei Referenten aus der 8. Jahrgangsstufe erzählten dann den jüngeren Schülern Wichtiges über die Kindheit und Jugend Edith Steins, wie zum Beispiel, dass die Namenspatronin ihrer Schule 10 Geschwister hatte und am 12.10.1891 in Breslau geboren wurde. Die gläubige Jüdin war eine intelligente Schülerin und studierte nach dem Abitur Deutsch, Geschichte, Latein sowie Philosophie und schrieb auch eine Doktorarbeit. Zudem setzte sie sich bereits als Wissenschaftlerin und Pädagogin für die Gleichberechtigung der Frau ein.

Die zweite Station befand sich am Eingang der Realschule. Dort erfuhren die jüngeren Schüler, dass Edith Stein als Lehrerin in Speyer gearbeitet hatte, nachdem sie durch zwei wichtige Ereignisse zum christlichen Glauben konvertiert war. Die Begegnung mit der gläubigen Witwe ihres Berufskollegen, der kurz zuvor im Ersten Weltkrieg gefallen war und das Lesen der Lebensgeschichte der Hl. Teresia von Avila hatten Edith Stein so beeindruckt, dass sie sich taufen ließ und Christin wurde.
Im Oktober 1933 trat sie auch in das Kloster der Karmelitinnen in Köln ein und wurde Klosterschwester. Sie erhielt den Namen Teresia, Benedicta a Cruce, d.h. „Teresia, die vom Kreuz Gesegnete“.

Der Weg führte die Schüler dann auch vor den Eingang der Realschule zur Edith-Stein-Statue. Dort angekommen wurden wichtige Symbole des Kunstwerkes erklärt, wie der Olivenzweig als Symbol für das Judentum, die Bücher als Zeichen für ihre Arbeit als Wissenschaftlerin, die Kutte als Symbol für das Leben als Ordensschwester und schließlich auch noch die Ketten um ihre Hände als Hinweis auf ihren Märtyrertod.

Als dritte Station war eine Stellwand mit Fotos und Texten im Heizungskeller der Schule platziert worden, so dass die Schüler der 5. Klassen die letzte Lebensstation Edith Steins hautnah erleben konnten. Die Namenspatronin ihrer Schule war Anfang August 1942 von der Gestapo verhaftet und dann am 9. August in Auschwitz in der Gaskammer zusammen mit vielen jüdischen Leidensgenossen ermordet worden. Es wurde von den Schülern der 8. Klasse geschildert, wie sehr sich Edith Stein auch im Angesicht ihres bevorstehenden Todes noch um kleine Kinder, die Angst hatten und von ihren in Panik geratenen Müttern nicht mehr versorgt werden konnten, gekümmert hat. Sie hat versucht den Menschen in dieser schweren Stunde durch das Gebet Mut zu machen.
Außerdem war nach der Seligsprechung am 1. Mai 1987 am 11. Oktober 1998 die Heiligsprechung Edith Steins erfolgt.

Im Anschluss an die Vorträge erhielten die Mädchen und Jungen der 5. Klassen noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die von den älteren Schülern auch kompetent beantwortet werden konnten.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete für jede Klasse das Austeilen von Schokoriegeln aus dem Eine-Welt-Laden der Schule als süßes Andenken an den Geburtstag von Edith Stein.
So erhielten die Schüler der 5. Klassen einen fundierten Einblick in das Leben der Namenspatronin ihrer Schule und werden den Edith-Stein-Tag sicherlich in guter Erinnerung behalten.

Angelika Schattenhofer

Schüler der Brückenklasse erhalten Zertifikate des Deutschen Sprachdiploms

Schülerinnen und Schüler der Brückenklasse erhalten Zertifikate des Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz DSD I

Am Donnerstag, den 18. Juli 2024 wurden den ukrainischen Schülerinnen und Schülern der Brückenklasse der Edith-Stein-Realschule Parsberg bei einer kleinen Feierstunde ihre Zertifikate des Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz DSD I von der Schulleiterin und der Zweiten Konrektorin als Verantwortliche für die Brückenklasse überreicht.

Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Schülerinnen und Schülern zunächst persönlich in einer kurzen Videobotschaft. Im Anschluss beglückwünschte die Schulleiterin Frau Meggl sie ebenfalls zu ihrer Leistung und hob hervor, dass sie mit der erfolgreichen Ablegung des Deutschen Sprachdiploms bewiesen hätten, dass sie in der deutschen Sprache inzwischen gute bis sehr gute Kompetenzen im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch erworben hätten, die auf jeden Fall eine stabile Grundlage für ihren weiteren schulischen bzw. beruflichen Weg seien. Besonders freue sie sich darüber, zwei Schülern ein Diplom auf der Niveaustufe B1 gemäß dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen sowie drei weiteren auf der Niveaustufe A2 überreichen zu können.

Besonderer Dank, so Frau Meggl, gebühre in diesem Zusammenhang auch der Deutschlehrkraft der Brückenklasse, Frau Ingrid Müller, die die Schülerinnen und Schüler beim Erwerb der erforderlichen Kompetenzen sehr erfolgreich begleitet und unterstützt habe.

Abschließend wünschten Frau Meggl und Frau Schefbauer den ukrainischen Schülerinnen und Schülern, deren gemeinsame Zeit an der Edith-Stein-Realschule nun ende, für ihren weiteren Lebensweg von Herzen alles Gute und viel Erfolg.

Ingrid Meggl, RSDin

Учні та учениці підготовчого класу отримали сертифікати Німецького мовного диплома Постійної конференції міністрів культури Німеччини DSD I

У четвер, 18 липня 2024 року, українські учні та учениці підготовчого класу середньої школи імені Едіт Штайн у Парсберзі отримали сертифікати Німецького мовного диплома Постійної конференції міністрів культури Німеччини DSD I на невеликій урочистій церемонії від директорки школи та другої заступниці директора, відповідальної за підготовчий клас.

Міністр культури Анна Штольц спочатку особисто привітала учнів і учениць у короткому відеопосланні. Після цього директорка школи пані Меггл також привітала їх з досягненнями та наголосила, що успішно склавши Німецький мовний диплом, вони довели, що здобули добрі або дуже добрі навички усного та письмового володіння німецькою мовою, що безумовно є стабільною основою для їхнього подальшого шкільного або професійного шляху. Вона особливо радіє, що може вручити двом учням диплом рівня B1 відповідно до Загальноєвропейських рекомендацій з мовної освіти, а ще трьом учням – диплом рівня A2.

Особлива подяка, за словами пані Меггл, належить також викладачці німецької мови підготовчого класу пані Інгрід Мюллер, яка дуже успішно супроводжувала та підтримувала учнів у набутті необхідних навичок.

Насамкінець пані Меггл та пані Шефбауер побажали українським учням і ученицям, чиє спільне перебування у середній школі імені Едіт Штайн тепер завершується, всього найкращого та багато успіхів на подальшому життєвому шляху.

Інгрід Меггл, директорка школи

Herzlicher Abschied an der Edith-Stein-Realschule

Aus den Neumarkter Nachrichten vom 22.07.2024:

Lebkuchen vom Elternbeirat

Herzlicher Abschied an der Edith-Stein-Realschule: 132 Absolventen in Parsberg geehrt

Von Werner Sturm.

Parsberg. Es war ein ausgesprochen herzlicher Abschied: Alle Schulabsolventinnen und Schulabsolventen der Edith-Stein-Realschule in Parsberg erhielten ein Lebkuchenherz.

An der Edith-Stein-Realschule in Parsberg haben 132 Schülerinnen und Schüler aus fünf Abschlussklassen das Zeugnis der mittleren Reife erhalten. 46 davon hatten einen Notenschnitt mit einer Eins vor dem Komma. Es war ein spannender Tag für die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler. Zu ihrem letzten Pflichttermin an der Realschule gehörten ein ökumenischer Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Andreas und ein Festakt in der mit blauen und weißen Luftballons geschmückten Schulturnhalle.

Viele Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, darunter alle Bürgermeister aus dem Einzugsbereich der Schule, ehrten mit ihrer Anwesenheit die Empfänger der Abschlusszeugnisse. Die musikalische Gestaltung übernahmen die fantastische Bigband der Schule und die Lehrerband mit der Konrektorin Bettina Eichenseer als Sängerin. Die führte zusammen mit Beratungsrektorin Katja Hartung durch das festliche Geschehen. Der Förderverein der Schule lud zu einem Sektempfang ein. Die Vertreter des Elternbeirats überreichten allen Schulabsolventinnen und Schulabsolventen ein Lebkuchenherz.

Der stellvertretende Landrat Dirk Lippmann überbrachte ihnen die Glückwünsche des Landkreises Neumarkt und gratulierte mit den Worten: „Die Fußballeuropameisterschaft ist zu Ende. Mit eurem Schulabschluss habt ihr die Meisterschaft an der Edith-Stein- Realschule geschafft. Hut ab vor eurer Leistung.“ Bürgermeister Matthias Beer aus Beratzhausen sprach für den Landkreis Regensburg ein Grußwort, während Robert Bergler für den Elternbeirat und Hans-Jürgen Hopf für die Stadt Parsberg sprachen. Hopf wandte sich an die Schülerinnen und Schüler mit den Worten: „Heute macht ihr einen großen Schritt in die Zukunft. Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg auf diesen Schritten durchs Leben.“

Realschulrektorin Ingrid Meggl nahm in ihrer Abschlussrede Bezug auf ein Zitat von Hermann Hesse und gab den Schulabgängern mit auf den Weg: „Haltet bei allem, was ihr tut, das rechte Maß. Handelt verantwortungsvoll, wenn ihr im Beruf, in der Familie und in der Gesellschaft Verantwortung tragt. Engagiert euch für andere und helft mit, das Leben auf unserer Erde ein Stück besser zu machen.“ Sie fügte ein chinesisches Sprichwort hinzu: „Wenn Du Hilfe suchst, fang am Ende deines Armes an zu suchen“ und riet: „Seid mutig und vertraut auf euch selbst, informiert euch aus verlässlichen Quellen, hört Ratschläge von vertrauenswürdigen Leuten an und entscheidet dann selbst.“

Schülersprecherin Lucia Ferstl blickte auf die Schulzeit zurück, bevor die Zeugnisse überreicht und die Schulbesten geehrt wurden. Paula Mederer erreichte eine glatte 1,00, gefolgt von Rosa Bierschneider mit 1,09, Katharina Betz mit 1,17, Kim Huber mit 1,25 und Justus Harfolk mit 1,27.

Die Klassenbesten von links nach rechts: Justus Harfolk (10a), Katharina Betz (10b), Kim Huber (10c), Rosa Bierschneider (10d) und Paula Mederer (10e), gleichzeitig Jahrgangsbeste

Staatliche Realschule Parsberg

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