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Mia Erz gewinnt als Schulsiegerin der ESR den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2020/21

Ein sensationeller Erfolg gelang Mia Erz aus der Klasse 6d. Die Schulsiegerin der Edith-Stein-Realschule Parsberg gewann den Kreisentscheid des 62. Vorlesewettbewerbs für alle Schüler/innen der 6. Jahrgangsstufe.

Trotz Corona in andere Welten eintauchen – das ermöglichte Mia Erz, Schülerin an der Edith-Stein-Realschule Parsberg durch ihr überzeugendes Vorlesen ihren Zuhörerinnen und Zuhörern. Nachdem sie im Dezember mit ihrem gut vorbereiteten Vortrag aus „Die fünf Freunde auf geheimnisvollen Spuren“ von Enid Blyton die Jury überzeugt hatte, konnte sie auch bei einem ihr fremden Text, den sie zwei Minuten lang vorlesen musste, viele Punkte sammeln. Sie wurde Schulsiegerin und durfte nun die Realschule Parsberg beim Kreisentscheid in Neumarkt vertreten, den sie souverän gewinnen konnte.

Mit ihrem digitalen Beitrag, in dem sie aus dem Jugendbuch „Die Vorstadtkrokodile“ des Autors Max von der Grün vorlas, gelang es ihr, sich auch gegen die Konkurrenz der Schulsieger der Gymnasien durchzusetzen. Sie hat nun die Ehre, den Landkreis Neumarkt beim Bezirksentscheid des 62. Vorlesewettbewerbs zu repräsentieren.

Bundesweit lesen jedes Jahr rund 600 000 Schüler/innen der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands und wird vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützt.

Realschuldirektorin Ingrid Meggl gratulierte der Schulsiegerin Mia Erz zu ihrem Erfolg beim Kreisentscheid und betonte, dass sie sich sehr darüber freue, eine so begabte Schülerin an ihrer Schule zu haben. Sie wünschte Mia Erz abschließend für den Bezirksentscheid viel Erfolg und betonte, dass auch in Zukunft die Leseförderung eine wichtige Rolle an der Realschule Parsberg spielen werde.

Angelika Schattenhofer

Mia Erz gewinnt den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

„Von allen Welten, die der Menschen erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste.“ (Heinrich Heine)

Trotz der Omnipräsenz moderner Medien im Zeitalter der Digitalisierung ist Lesen für viele Menschen eine unverzichtbare und schöne Beschäftigung. Durch das Eintauchen in die Welt der Bücher werden nicht nur fremde Welten in der Fantasie des Lesers gegenwärtig, sondern es gelingt ihm auch nicht selten, der eigenen Realität zu entfliehen. Vor diesem Hintergrund sieht man, dass Lesen immer noch viel Freude bereiten kann. Dies bewiesen auch heuer wieder die Schüler/innen der 6. Jahrgangsstufe der Edith-Stein-Realschule beim diesjährigen Vorlesewettbewerb, der am 4. Dezember stattfand.

Bereits im Vorfeld wurde im Rahmen des Deutschunterrichts in den einzelnen 6. Klassen jeweils der beste Leser bzw. die beste Leserin ermittelt. Diese stellten sich im Wettbewerb einer Jury bestehend aus den Deutschlehrkräften der 6. Klassen und Schulleiterin Ingrid Meggl.

In der ersten Runde des Wettbewerbs mussten die Schülerinnen und Schüler einen ihnen bekannten vorbereiteten Text drei Minuten lang vorlesen. Hierbei wurden sowohl die Lesetechnik als auch die Interpretation und die Textauswahl der Jugendlichen bewertet. Paula Rosenmeier aus der Klasse 6a begann mit einem Ausschnitt aus dem Buch „Allein in der Wildnis“ von Gary Paulsen. Es folgte Vito Kempny, der als Lesesieger der Klasse 6b aus dem Buch „Hexen hexen“ eine spannende Textstelle vortrug. Luisa Adlfinger (Klasse 6c) konnte die Jury mit ihrem Textausschnitt aus „Internat der bösen Tiere“ von Gina Meier in ihren Bann ziehen. Abschließend faszinierte Mia Erz, die beste Leserin der Klasse 6d, mit ihrem Vortrag aus „Die fünf Freunde auf geheimnisvollen Spuren“ von Enid Blyton die Deutschlehrkräfte und die Schulleiterin Ingrid Meggl.

Wirklich ernst wurde es dann, als die Teilnehmer des Wettbewerbs einen ihnen unbekannten Text zwei Minuten lang vorlesen mussten. Von Frau Söhnlein, die den Vorlesewettbewerb organisiert hatte, wurde dafür der Beginn von „Rico, Oskar und das Himmelhoch“ des Autors Andreas Steinhöfel ausgewählt. In der zweiten Runde wurden erneut die Lesetechnik und die Interpretation der Vorleser/innen bewertet.

Weil Paula Rosenmeier und Mia Erz nahezu gleich gut waren, kam es zu einem erneuten Vorlesen der beiden Schülerinnen. Bei dieser letzten und entscheidenden Runde konnte sich Mia Erz aus der Klasse 6d als Siegerin des Vorlesewettbewerbs durchsetzen. Sie erhielt neben einer Tüte mit Süßigkeiten und einem Lesezeichen, was alle Teilnehmer bekamen, auch noch einen Gutschein der „Buchhandlung Buchfink“ in Parsberg. Der begabten Schülerin gebührt nun die Ehre, die Edith-Stein-Realschule Parsberg beim Vorlesewettbewerb der Schulsieger im Landkreis Neumarkt zu vertreten. Realschuldirektorin Ingrid Meggl gratulierte der Schulsiegerin und auch den anderen Teilnehmern, die ebenfalls eine hervorragende Leistung erzielt hatten. Sie betonte, dass auch in Zukunft an der Edith-Stein-Realschule die Leseerziehung eine wichtige Rolle spielen werde.

Angelika Schattenhofer

Chorklasse 6a bereitet Menschen im Deininger Altenheim eine Freude

Es ist wieder soweit: Die Adventszeit beginnt! Überall kann man weihnachtlich dekorierte Häuser sehen. Doch die Leute im Altersheim bekommen heuer leider nur selten selbstgemachte Basteleien von ihren Enkeln, weil aufgrund der Corona-Pandemie kaum Besucher zu ihnen dürfen.

Deswegen hatte Marlene Pantel aus der Chorklasse 6a die Idee, den Bewohnern des Altenheims in Deining eine Freude machen zu wollen, indem sie Weihnachtsdekoration bastelte. Sie erzählte ihrer Klasse davon, die gleich Feuer und Flamme war: Alle wollten mitmachen.

Netterweise machte Frau Schönberger, die in den Plan eingeweiht worden war, den Vorschlag, dass die Dekorationen teilweise auch in ihrer Stunde hergestellt werden dürften. Und so entstanden weihnachtliche Mandalas, Nikoläuse aus Servietten, Fensterbilder, Nikolausmützen, und vieles mehr. Circa 125 Basteleien fertigte die Klasse 6a innerhalb kürzester Zeit an, die demnächst alle Zimmer des Deininger Altenheims schmücken werden.

Marlene Pantel mit Heimleiter Norbert Bittner

Sogar das Bundeskanzleramt, welches von Herrn Pantel über das Vorhaben unterrichtet wurde, zeigte sich begeistert. Im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel bedankte sich Stefan Wehming für die gelungene Idee.

Alle hatten zum einen viel Spaß beim Gestalten dieser Geschenke, zum anderen konnte man dadurch einigen Menschen eine Freude machen. Somit wurden also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Das war eine tolle Aktion!

Marlene Pantel, Klasse 6a

Advent digital – Einstimmung auf das Weihnachtsfest in Coronazeiten

„Es wird kein normales Schuljahr geben.“ Dieser Satz war in den letzten Wochen und Monaten oft zu hören gewesen. Und in der Tat, Corona hat das Schulleben gehörig durcheinandergebracht. Zur neuen Normalität gehören nun das Abstand halten, Masken im Unterricht, Pausen im Klassenzimmer… Fast alles, was Schule besonders macht, kann derzeit nicht stattfinden.

Brauchtum: Hl. Barbara

Gerade in der Adventszeit fällt dies besonders schwer, da sie sonst von besonderen Aktionen sowie gemeinsamen Unternehmungen geprägt war. Auftritte der Big Band, der Chorklassen und der Schulband müssen entfallen, eine gemeinsame Weihnachtsfeier in der Aula oder das Volleyballturnier dürfen nicht durchgeführt werden.

Weihnachtsmemory

Die Lehrerin Kathrin Schönberger kam deshalb auf die Idee, ihren Klassen zumindest eine alternative Einstimmung auf das Weihnachtsfest anbieten zu wollen. Entstanden ist ein digitaler Adventskalender, der auf der Lernplattform Mebis eingestellt wurde.

Interaktives Video „Woher kommt das Wort Weihnachten?“

Ab dem 1. Dezember öffnet sich nun jeden Tag ein Türchen. Dahinter versteckt sind zum Beispiel weihnachtliche Geschichten sowie Gedichte, Lieder, Rezepte, interaktive Videos, Rätsel, Lernspiele, Anleitungen zum Trocknen von Orangen oder zum Herstellen von Karamellbonbons, und vieles mehr.

Der Kurs begleitet die Klassen durch die Adventszeit, unabhängig davon, welcher Religion sie angehören. Schließlich prägt das christliche Fest die Kultur unseres Landes, in dem wir alle gemeinsam leben. Als kleiner Nebeneffekt wird zusätzlich noch die Medienkompetenz der jüngeren Schülerinnen und Schüler geschult, da sie spielerisch das anwenden, was im IT-Unterricht an Grundlagen vermittelt wird.

„Biblische“ Vanillekipferl

Selbstverständlich ist die Teilnahme am digitalen Adventskalender nicht verpflichtend. Dennoch hofft Frau Schönberger, dass sie dadurch einigen Mitgliedern der Schulfamilie eine kleine Freude machen konnte.

Kathrin Schönberger