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Weihnachts-CD 2022 der ESR Parsberg aufgenommen

„Weihnachten als Zeit der Freude für die ganze Welt!“ Unter diesem Motto wurde die diesjährige Weihnachts-CD der Realschule Parsberg aufgenommen

Einen wichtigen Beitrag zur Besinnung und Entspannung in der hektischen Advents- und Weihnachtszeit stellt auch heuer wieder die Weihnachts-CD der Edith-Stein-Realschule Parsberg dar. Schülerinnen und Schüler haben in mühevoller Arbeit zusammen mit ihren Lehrkräften Kathrin und Florian Schönberger, Frank Doll, Florian Hiendlmayr sowie Angelika Schattenhofer eine Weihnachts-CD aufgenommen. Als hervorragende Gesangssolistin ist auch in diesem Jahr wieder Konrektorin Bettina Eichenseer zu hören. Mit besinnlichen Texten und beeindruckenden Musikbeiträgen zum Thema: „Weihnachten, die Zeit der Freude für die ganze Welt“ sorgen die Jugendlichen der Realschule Parsberg dafür, dass man sich trotz der gegenwärtigen Krisenzeit feierlich auf Weihnachten einstimmen kann.

Das Traditionsprojekt der Fachschaften Musik und Religion beginnt mit einem Gespräch zweier Schüler der Klasse 10c, die sich Gedanken über die mit viel Stress erfüllte Zeit vor Weihnachten machen. Hierbei wird der Überfluss in unserer modernen Konsumgesellschaft ebenso thematisiert, wie die Probleme der Menschen, die Weihnachten nicht in einer intakten Familie verbringen können. Schließlich wird aber die Freude an Weihnachten über das größte Geschenk, nämlich Jesus Christus, betont. Dadurch wird verdeutlicht, dass gerade in einer nicht immer einfachen Zeit der weltpolitischen Krisen die Weihnachtsbotschaft Jesu sehr aktuell und aufbauend sein kann.

Der Titel des Weihnachtsliedes „Joy to the World“, Freude für die ganze Welt, aus dem 18. Jahrhundert motiviert die Schülerinnen und Schüler, einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu wagen. Weihnachtsbräuche verschiedener Länder, wie zum Beispiel Traditionen aus Australien, Dänemark, Griechenland, Polen oder Schweden werden von den Sprecherinnen und Sprechern der Klasse 10c erklärt.

Davon ausgehend erfährt man, dass der deutsche Brauch, an Weihnachten eine Krippe aufzustellen, ursprünglich aus Italien kommt. Schon seit der frühesten Zeit finden sich dort Krippendarstellungen. Das erste Krippenspiel hat der heilige Franziskus von Assisi mit lebenden Personen und Tieren aufgeführt.
In der Erzählung „Die goldene Kette“ geht es um die Weihnachtsbotschaft des Friedens und der Versöhnung für alle Menschen, die gerade in der Zeit des Krieges in der Ukraine, an Aktualität gewinnt. Durch eine Weihnachtsgeschichte aus Schweden mit dem Titel: „Die heilige Nacht“ wird dieser Gedanke nochmals vertieft.

Nach einem meditativen Text zu den Möglichkeiten, wie jeder einzelne Mensch seinen Beitrag zum Frieden und der Versöhnung auf der Welt leisten kann, folgen noch einzelne Weihnachtswünsche der Schülerinnen und Schüler.

Die aufgenommenen Musikstücke zeigen eine große Bandbreite, sowohl an Instrumenten (Klavier, Gitarre, Zither, Akkordeon, Saxofon) als auch an Stilen (Pop, Carol, Klassik, Weihnachtslied, afrikanische Hymne…).

Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Chorklasse fanden sich nochmals zusammen und nahmen das auf Zulu gesungene „Siyahamba“ auf. Der schwungvolle, mitreißende Beitrag lässt hoffen, dass bald wieder eine Chorklasse an der ESR eingerichtet werden kann.

Die Lehrkräfte Bettina Eichenseer, Kathrin und Florian Schönberger brachten sich mit einer Neuinterpretation des Carols „Gabriel’s Message“ ein. Außerdem sind Bettina Eichenseer und Florian Schönberger noch mit einer von Eva Cassidy inspirierten Version von „Fields of Gold“ zu hören.

Virtuos spielte Laura Gabriel „Ballade pour Adeline“ ein. Das Saxofontrio „Ottissek“, bestehend aus Sarah Kotissek, Judith Ott sowie Magdalena Ott, Alexander Hotter (Zither), Fabian Glas (Akkordeon) und Lena Pöller (Gitarre) sowie nochmals Judith Ott als Saxofonsolistin rundeten das Ganze ab.

Alle an den CD-Aufnahmen beteiligten Schüler/innen und Lehrkräfte möchten sich vor allem nochmals ganz herzlich bei den Musiklehrern Florian Hiendlmayr und Frank Doll von der Musikwerkstatt Frauenberg für die technische Durchführung der Aufnahmen bedanken. Ohne sie wäre die Produktion der CD nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt zudem der Kunstlehrerin Frau Lichtenegger, die mit den Schülern zahlreiche adventliche CD-Covers gestaltet hat, den IT-Lehrkräften, vor allem Beratungsrektor Hans-Jürgen Gibis und den beiden Schulsekretärinnen Elisabeth Scherl und Andrea Stiegler, die den CD-Verkauf tatkräftig unterstützt haben.

Angelika Schattenhofer

Blechbläserensemble der ESR eröffnet die Parsberger Burgweihnacht

Seit es die Parsberger Burgweihnacht gibt, wird sie vom Blechbläserensemble der Edith-Stein-Realschule eröffnet. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause war es nun endlich wieder soweit. Mit einer Mischung aus ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schülern wurden unter der Leitung von Kathrin Schönberger Weihnachtslieder wie „Morgen Kinder soll’s was geben“ oder „Winter Wonderland“ dargeboten.

Anschließend war noch Zeit, sich außerhalb des regulären Schultrubels bei Glühwein, Feuerzangenbowle oder Kinderpunsch auszutauschen.

Ein kurzes Video findet sich hier.

Kathrin Schönberger

Spendenlauf für die Ukraine

Endlich war es wieder soweit – unser erster Spendenlauf fand nach sechsjähriger Unterbrechung bei optimalen (Lauf-) Bedingungen, bei toller Stimmung und unter dem Motto „Spendenlauf Ukraine“, welcher von der MB Dienststelle ins Leben gerufen worden war, am 01.06. und 02.06.2022 am Sportgelände Hatzengrün in Parsberg statt. Es liefen alle Jahrgangsstufen der Edith-Stein Realschule, etliche Kollegen und am ersten Tag sogar die Klassen 4a, 4b und 4c der Grundschule Parsberg, die hochmotiviert und engagiert an den Start gingen. Hier schafften die besten Läufer*innen acht Runden bei einer Zeitvorgabe von 45 Minuten.

Die Realschüler*innen liefen 60 Minuten, in denen die besten Läufer 13mal die ca. 950m lange Strecke umrundeten, die besten Läuferinnen absolvierten beachtliche zehn Runden. Eine absolut herausragende Leistung erzielte unser neuer Sportkollege Alex Heindl, der unglaubliche 15 Runden in 60 Minuten zurücklegte. Dieser Rekord wird wohl kaum mehr zu schlagen sein!

Letztendlich konnten wir die ukrainischen Schulen mit erfreulichen 6488,60 € unterstützen, wofür sich die Sportfachschaft recht herzlich bei Ihnen allen als Sponsoren bedanken möchte. Der Spendenlauf 2022 war eine vollends gelungene und erfolgreiche Aktion, die sowohl Schülern*innen als auch Lehrkräften sehr viel Spaß und Freude bereitet hat.

Marion Müßig

ESR-Teams werden Oberpfalz-Meister bei der Robotik-Meisterschaft der bayerischen Realschulen

Am Dienstag, dem 31. Mai fand an der Realschule Nabburg die 3. Robotik-Meisterschaft der Oberpfälzer Realschulen statt. In den letzten beiden Jahren konnte der Wettbewerb coronabedingt nicht durchgeführt werden und so war es für die Schulen wie ein Neustart. Für die zwei Kategorien, in denen der Wettbewerb ausgetragen wird, gab es in der Oberpfalz aber nur Anmeldungen für die Einsteigerkategorie, was die Lücke, die Corona im Wahlfach Robotik gerissen hat, nochmal deutlich zum Ausdruck brachte.

Für die ESR traten die beiden Teams Josef Wittl und Linus Birnthaler sowie Lina Bauer und Leo Spang an. In zwei spannenden Wertungsdurchgängen konnte sich das Team Wittl-Beutelhauser gegen die anderen sieben Teams durchsetzten und holten sich den ersten Platz in der Oberpfalz-Meisterschaft und qualifizierte sich damit zur Teilnahme am Bayern-Finale der Robotik-Meisterschaft der Realschulen. Mit dem dritten Platz des Teams Bauer-Spang gelang den Teams der ESR ein nahezu perfektes Ergebnis bei dem Wettbewerb.

Das Bayern-Finale findet am 05. Juli in Neumarkt in der Oberpfalz statt und hier muss sich  das Parsberger Team mit den Siegerteams der anderen Regierungsbezirke messen. Bis dahin hat das Team nur noch wenig Zeit, um ihren Roboter nochmal zu überarbeiten, um so vielleicht noch schneller zu werden, um auch bayernweit gut abzuschneiden. Der bayernweite Wettbewerb zeigt auch deutlich,  welch hohen Stellenwert Robotik und Technik mittlerweile an den Realschulen einnimmt, um ihre Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der Berufswelt vorzubereiten.

Beiträge zum Deutsch-Französischen Tag am 21.01.2022

Am 22. Januar feiern wir alljährlich die besondere Freundschaft, die Deutschland und Frankreich miteinander verbindet.

Am 22. Januar 1963 unterzeichnen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Elysée-Vertrag. 40 Jahre später, 2003, rufen Gerhard Schröder und Jaques Chirac den ersten Deutsch-Französischen Tag ins Leben.

Die Schüler:innen der Edith-Stein-Realschule in Parsberg schlagen jeden Tag eine Brücke über den Rhein, wenn sie sich im Französischunterricht mit der Sprache und Kultur Frankreichs auseinandersetzen. Um diese Verbindung zu stärken und den Schüler:innen die geschichtlichen Hintergründe dieser Freundschaft näher zu bringen, wurde dieser Tag am Freitag, den 21.01.2022 mit der Klasse 7d und 8d begangen.

Die Klasse 7d hat hierfür ein Rätsel rund um die französische Kultur erstellt, welches die Schüler:innen der sechsten Jahrgangsstufe spielen durften. Unter anderem wurde die Frage gestellt, wie hoch der Eiffelturm sei. Die Schüler:innen, die der richtigen Antwort- und zwar 324 Meter (mit Antenne) am nächsten kommen, sollten mit einer typisch französischen Süßigkeit belohnt werden.

Neun Schüler:innen aus den jeweils fünf sechsten Klassen lagen mit 300 Metern ziemlich nah am richtigen Ergebnis und freuten sich über die leckeren Kaubonbons. (Um den französischen Witz auf der Innenseite des Papiers zu verstehen, sind die Sechstklässler herzlich eingeladen, das Fach Französisch zu wählen – Werbung Ende 😉 ).

Die 8d durfte an dem Tag ihre Backkünste in der Schulküche unter Beweis stellen. Mit Crêpes-Pfannen und Eisen ausgestattet wurde in der vierten Stunde die bretonische Spezialität gebacken. Damit die Crêpes dünn und gleichmäßig werden, wird der flüssige Teig zügig mit einem Teilreichen verstrichen. Im Vergleich zum deutschen Pfannkuchen ist der Teig deutlich flüssiger und wird mit nur sehr wenig Fett gebacken.

Zu Beginn teilte sich die Klasse an den vier Herden in der großen Schulküche auf. Die Aufteilung, wer welche Tätigkeit übernimmt, sorgte zunächst für zu heiße Pfannen, zu viel Teig und Fett sowie verbrannte Crêpes. Aber schon nach kurzer Zeit hatten die Schüler:innen den Bogen raus und zauberten leckere Teigwaren. Mit Nutella, Bananen, mit Marmelade oder aber einfach nur mit Zucker und Zimt bestrichen, ließen sich die Schüler:innen die Crêpes schmecken. Bon appétit.

Theresa Huber