Alle Beiträge von webmaster

App „Schule in Bayern“

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

die Digitalisierung schreitet voran und bringt Veränderungen in sämtlichen Lebensbereichen mit sich. Mobile Endgeräte sind aus der Lebensrealität der Menschen nicht mehr wegzudenken. Neben der Kommunikation dienen sie wesentlich auch der Information.
Um diesen Informationskanal zu nutzen, sind ab sofort ausgewählte Publikationen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zusätzlich in der Kiosk-App „Schule in Bayern“ abrufbar. Hier finden Sie unter anderem die Broschüre „Die bayerische Realschule“.

Die App ist mit den gängigen mobilen Betriebssystemen Android und Apple iOS nutzbar und wird in den Appstores von Amazon, Apple und Google gebührenfrei bereitgestellt. Eine Vorschau finden Sie in den jeweiligen Stores unter folgenden Adressen:

Freude und Optimismus als Wegbegleiter

An der Parsberger Realschule nehmen auch sechs Absolventen aus der Gemeinde Breitenbrunn ihr Zeugnis entgegen

Donaukurier vom 22.07.2018: https://www.donaukurier.de/lokales/riedenburg/Freude-und-Optimismus-als-Wegbegleiter;art602,3858526

Parsberg/Breitenbrunn (swp) Viele Kinder und Jugendliche aus der Marktgemeinde Breitenbrunn besuchen den Unterricht an der Edith-Stein-Realschule in Parsberg.

hr Abschlusszeugnis in der Tasche haben Marie Federhofer aus Hamberg (von links), Tim Pöppel aus Buch, Ruth Skarke aus Rasch, Jonas Mirwald aus Buch, Karin Wolfsteiner aus Breitenbrunn und Andreas Dechant aus Hamberg. Die Schülersprecherin Marie Federhofer erhielt eine Extraauszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen im Fach Französisch. | Foto: Foto: Sturm

Sechs von ihnen haben sich jetzt über das Zeugnis der Mittleren Reife freuen dürfen.

Bei einer Feierstunde an der Schule wurden am vergangenen Freitag insgesamt 139 Schüler aus sechs Abschlussklassen verabschiedet. 42 davon hatten einen besseren Notenschnitt als 2,0. Sebastian Wittl aus Hohenfels war Schulbester mit einem Schnitt von 1,09.

Am Anfang der Feierlichkeiten stand ein ökumenischer Wortgottesdienst mit Stadtpfarrer Thomas Günther und seinem evangelischen Amtsbruder Richard Urschel in der Stadtpfarrkirche St. Andreas. Die Messe wurde von Schülern der sechsten und der zehnten Jahrgangsstufe zusammen mit den Lehrkräften Annemarie Piller, Kathrin Schönberger und Florian Schönberger mitgestaltet und musikalisch umrahmt.

Glückliche Schüler, freudestrahlende Eltern, zufriedene Lehrer und viele geladene Gäste aus weiten Bereichen des öffentlichen Lebens bildeten dann den Rahmen für die Abschlussfeier in der Turnhalle. Unter den Gästen weilte auch der Breitenbrunner Vize-Bürgermeister Stefan Schmid (FW). Unter der Gesamtleitung von Katja Hartung wurden die 139 erfolgreichen Realschulabsolventen mit einem bunten Programm verabschiedet. Die Big Band unter Leitung von Florian Schönberger spielte „A Hard Day’s Night“ und „Can’t Take My Eyes Off You“. Die Schulband Backstage begeisterte mit „Rolling in the Deep“, Stefanie Knothe spielte mit dem Saxophon „We are the World“ und der Lehrerchor verabschiedete sich ebenfalls mit einem Liedbeitrag von den Schülern. Konrektor Thilo Götz begrüßte die Besucher. An die Schulabsolventen gerichtet sagte er: „Leider müssen wir euch heute nach dieser sensationellen Abschiedsfeier ziehen lassen. “

Moderiert von Konrektorin Simone Schefbauer überreichten Realschulrektorin Ingrid Meggl sowie die jeweiligen Klassleiter die Zeugnisse. Als Klassenbeste wurden geehrt: Sebastian Wittl (Notenschnitt 1,09), Stefanie Knothe (1,17), Antonia Bauer (1,18), Melanie Eberl (1,25), Anna Fürbacher (1,25) und Lukas Paulus (1,42).

Strahlende Gesichter gab es auch bei Ruth Skarke aus Rasch, Karin Wolfsteiner aus Breitenbrunn, Tim Pöppel aus Buch, Jonas Mirwald aus Buch, Andreas Dechant aus Hamberg und Marie Federhofer aus Hamberg. Die sechs jungen Männer und Frauen aus der Gemeinde Breitenbrunn haben auch das Abschlusszeugnis in der Tasche. Doppelten Grund zur Freude hat Marie Federhofer. Die Schülersprecherin erhielt eine Extraauszeichnung für ihre überragenden Leistungen im Fach Französisch.

Die Schulleiterin widmete sich in ihrer Rede der Fragestellung, was Reife sei beziehungsweise was die Mittlere Reife bedeute. Dabei stellte sie fest, dass es vom entwicklungspsychologischen Standpunkt aus definiert vier Bereiche gebe, in denen der Mensch reife: den körperlichen, den seelischen, den geistigen und den sozialen Bereich. „Erst wenn alle vier im Einklang liegen, kommt der Mensch zu einer Persönlichkeit, zu einem Ganzen“, sagte sie. In diesem Sinne wünschte die Schulleiterin den Schulabgängern, dass diese zu harmonischen Persönlichkeiten heranreifen mögen und dass ihnen eine gelassene Grundhaltung zu einem glücklichen Leben verhilft. „Die gesamte Schulgemeinschaft wünscht euch, dass Freude und Optimismus euer Wegbegleiter ist, dass ihr Lernen nie als Last, sondern als Gewinn und Chance begreift, dass ihr stets Mut und Selbstvertrauen in die eigenen Stärken besitzt und dass ihr euren Mitmenschen das Gefühl gebt, dass sie euch wertvoll sind“, sagte Ingrid Meggl weiter, verbunden mit dem Wunsch: „Behaltet eure schulische Heimat im schönen Parsberg in guter Erinnerung. “

Die Vize-Landrätin des Landkreises Neumarkt, Heidi Rackl (CSU), rief den Schülern zu: „Lernen endet nie, Lernen ist heute eine Selbstverständlichkeit. Dafür habt ihr an der Edith-Stein-Realschule das Rüstzeug erhalten. “ Heidi Rackl unterstrich, dass Bildung einen hohen Stellenwert im Landkreis einnehme. „Deswegen nehmen wir unsere Aufgaben als Schulaufwandsträger nachhaltig wahr. “

Der stellvertretender Regensburger Landrat Willibald Hogger (FW) gratulierte ebenfalls. Er rief die Schüler dazu auf, sich in Zukunft in ihren Heimatgemeinden sozial, kulturell und politisch zu engagieren.

Parsbergs Dritter Bürgermeister Hans-Jürgen Hopf (FW) beglückwünschte die Schulabgänger im Namen der Stadt Parsberg. Für den Elternbeirat tat dies Martin Reisinger. Viel Beifall gab es für die ausgesprochen gut gelungenen Abschiedsworte der Schülersprecherinnen Maria Federhofer und Linda Spindler.

139 schafften die Mittlere Reife

Von Günter Treiber

PARSBERG. Nach einer wochenlangen Vorbereitung durch Katja Hartung ging eine fröhliche, humorvolle und manchmal auch nachdenklich machende Abschlussfeier für 139 Absolventinnen und Absolventen der Edith-Stein-Realschule (ESR) über die Bühne. Einmal mehr glänzten dabei die Bigband unter Leitung von Florian Schönberger sowie die Schulband, der Lehrerchor und Solisten aus den Abschlussklassen.

Konrektor Thilo Götz konnte eine große Anzahl an Ehrengästen willkommen heißen, bestehend aus Landräten, Bürgermeistern und Sponsoren der Schule. Dabei hob er auch das sehr gute Zusammenspiel aller Parsberger Schulen hervor. Rektorin Ingrid Meggl sprach “Worte an die Entlassschüler”.

42 Schülerinnen und Schüler haben die mittlere Reife mit einer Note unter 2,0 abgeschlossen. FOTO: TREIBER

“Glückwunsch zur bestandenen mittleren Reife”, begann Ingrid Meggl ihre Abschiedsrede. “Was ist mittlere Reife”, so die Rektorin. Ihre rhetorische Frage erklärte sie im Weiteren und kam zu dem Fazit, dass der Abschluss an der Realschule ein Zustand sei, der sich auf das bereits Geleistete beziehe, also sich in der Gegenwart befinde. Im Gegensatz zum Abitur, zur Reifeprüfung. Dabei erhalte man Hochschulreife, also die Lizenz für die Zukunft.

Reife ein dehnbarer Begriff In der Erläuterung der verschiedenen Reifen kam Meggl sowohl zum Menschen, als auch in die Pflanzenwelt. Da sei zum einen der wissenschaftlich-philosophische Ansatz. “Wenn Obst reif ist, dann wird es genießbar”. Zum anderen definiere sich Reife im entwicklungspsychologischen eines jungen Menschen in der körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Reife. “Deshalb ist Reife ein dehnbarer Begriff”, sagte die Rektorin.

Aber Reife hin, Reife her: “Im Sinne des vorher Gesagten wünsche ich euch, dass ihr im Sinne der vier Bereiche zu harmonischen Persönlichkeiten heranreift und euch eine gelassene Grundhaltung zu einem glücklichen Leben verhilft”.

Von den Ehrengästen sagte die stellvertretende Landrätin Heidi Rackl: “Heute geht für euch ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende”. Es sei Tag zum Danke sagen und ein Tag mit Blick in die Zukunft. Der stellvertretende Regensburger Landrat Willibald Hogger betonte, dass von den 831 Schülerinnen und Schülern der ESR 351 aus dem Landkreis Regensburg kommen. “Der Abschluss ist euer Fundament für die Zukunft”, sagte Hogger, “alle Möglichkeiten stehen euch jetzt offen”.

Für die Stadt Parsberg trat dritter Bürgermeister Hans-Jürgen Hopf ans Mikrofon, der sich noch gut an seine eigene Zeit an dieser Schule erinnern konnte.

Hopf übertrug Neil Armstrongs Satz “Ein kleiner Schritt für einen Mann, ein großer Schritt für die Menschheit”, abgewandelt auf die Schülerinnen und Schüler, indem er sagte: “Ihr habt einen wichtigen Schritt getan und ich wünsche euch ein glückliches Händchen für eure Entscheidungen”.

Lohnende Anstrengungen Elternbeiratsvorsitzender Martin Reisinger: “Wir freuen uns mit euch, dass ihr es geschafft habt. Alle Anstrengungen habe bezahlt gemacht.” Und im Vergleich mit einem Fußballfeld standen in allen Jahren die Trainer – die Lehrer – am Spielfeldrand und die Heimtrainer – die Eltern – die immer mitgefiebert oder auch mitgelitten haben.

Einen erheiternden Abschied gaben die Schülersprecherinnen Marie Federhofer und Linda Spindler zum Besten, der ihnen rauschenden Beifall einbrachte.

Quelle: MZ vom 21.07.2018

Abschlussklasse feiert für Kinderonkologie

Abschied feiern für den guten Zweck hieß es für den diesjährigen Abschlussjahrgang der Edith-Stein-Realschule Parsberg. Das soziale Engagement der Schüler kommt nun den jungen Patienten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) zugute.

Unbeschwert feiern: Auf das freuen sich wohl die meisten Schüler nach ihrem Abschluss. Die Abschlussklasse der Edith-Stein-Realschule Parsberg hat darüber aber nicht vegessen, dass ein unbeschwertes Leben für andere gerade nicht möglich ist. Die Schüler der Realschule haben sich einstimmig dazu entschieden, dass sie einen Beitrag im Kampf gegen den Krebs bei Kindern leisten möchten. Dazu veranstaltete der Abschlussjahrgang gleich zwei Abschlussfeiern. Deren Erlös wurde großzügig von der Schulleitung aufgestockt und heute, am 17. Juli 2018, gemeinsam von Schülern und Schulleitung als Spende in Höhe von 1.200 Euro der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation des UKR übergeben.

„Wir möchten mit dieser Spende Dankbarkeit dafür ausdrücken, dass wir gesund sind und unseren Schulabschluss feiern können. Uns ist bewusst, dass dieses Erlebnis vielen Kindern und Jugendlichen verwehrt bleibt. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Spende den Kindern am UKR, die an Krebs leiden, zukommen zu lassen. So können wir hoffentlich dazu beitragen, den anstrengenden Krankenhausaufenthalt etwas angenehmer zu gestalten“, so die Klassensprecherin Ruth Skarke. Gemeinsam mit den beiden Schülersprecherinnen, Marie Federhofer und Linda Spindler, hatte sie die Spendenaktion organisiert.

Die Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation unter der Leitung von Professor Dr. Selim Corbacioglu deckt ein breites Spektrum an Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ab. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Behandlung von bösartigen Erkrankungen wie Leukämien, Hirntumoren im Kindesalter, anderen soliden Tumoren wie Neuroblastome sowie Knochen- und Weichteiltumoren. „Unsere Patienten und ihre Familien verbringen bei uns oft die schwerste Zeit ihres Lebens. Umso dankbarer sind wir für solch ein herausragendes Engagement, wie es der Abschlussjahrgang rund um Ruth Skarke beweist. Damit können wir zum Beispiel elektronische Spielsachen wie Tablets kaufen, mit denen gesunde Kinder nur manchmal spielen dürfen“, freut sich Professor Corbacioglu.

Quelle: https://www.ukr.de/service/aktuelles/05487.php

Zukunft für Straßen- und Waisenkinder in Masaka – Chorklasse 5a übernimmt Patenschaft

27 Schülerinnen und Schüler der Chorklasse 5a haben zusammen mit ihrer Klassenleiterin Kathrin Schönberger eine Patenschaft für ein Kind in Uganda übernommen. Maria Namirembe wird für die verbleibende Chorklassenzeit von 15 Monaten unterstützt: Die „Große Patenschaft“ garantiert den Schulbesuch in einem Internat und deckt auch die medizinische Grundversorgung ab.

Im Religionsunterricht nahm die Klasse unter anderem durch, dass man „mit Herz und Hand beten solle“, also dass zum Glauben nicht nur Worte, sondern auch Taten gehören. Schnell entstand die Idee, gemeinsam auf freiwilliger Basis etwas Gutes tun zu wollen. Ein Projekt war bald gefunden, da der Sohn der Vorsitzenden des Vereins U.V.C.O. die Chorklasse besucht. Diese vier Buchstaben stehen für „Uplift Vulnerable Children (street kids) and Orphans“ (nähere Informationen zum Verein finden sich hier).

Bereits 2017 spendete die Edith-Stein-Realschule Parsberg den Erlös eines Weihnachtsbasars, so dass schon eine Verbindung zu U.V.C.O. vorhanden war. Durch unser Patenkind besteht nun ein noch direkterer Bezug zum Verein, da wir auch die Möglichkeit haben, uns mit Maria auszutauschen. In einem Brief konnten wir vorab erfahren, dass sie das Buloba Royal College besucht, sehr gerne traditionelle Tänze wie Kiganda, Rakaraka und Mbalu ausübt und auch Fußball spielt.

Die beteiligten Schülerinnen und Schüler der Chorklasse 5a sind sehr stolz, dass sie innerhalb kürzester Zeit dieses Vorhaben realisieren und somit einem Kind die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglichen konnten.

Kathrin Schönberger