
Das Thema „Licht in der Dunkelheit unserer Welt“ ist das Motto der diesjährigen Weihnachts-CD der Realschule Parsberg, an der die beiden Chorklassen 6a und 6b unter der Leitung von Frau und Herrn Schönberger und das Instrumentalensemble mit Musiklehrerin Frau Fischer beteiligt waren. Für die technische Durchführung der Aufnahmen waren Herr Doll und Herr Hiendlmayr sowie Tobias Kremb aus der Klasse 10a zuständig. Die Texte hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b zusammen mit Frau Schattenhofer – der auch die Gesamtorganisation oblag – ausgewählt und geschrieben.

Die Texte
Zu Beginn der CD fassen zwei Schüler ihre verschiedenen Zukunftsängste zusammen und erfahren auch im Verlauf des Gespräches, dass bereits der Prophet Jesaja vor über zweieinhalbtausend Jahren für alle Menschen eine große Freude verkündet hatte, die ihre Entsprechung dann in der Geburt Jesu in Betlehem im Neuen Testament findet.
Es folgt eine kurze Szene, in der ein echter „Weihnachtsfan“ seine Vorstellungen von Weihnachten mit Glühwein, Weihnachtmärkten, Partys und vor allem, was ihm das Wichtigste zu sein scheint, dem Weihnachtsshopping, erläutert. Von seiner Freundin wird er jedoch darauf hingewiesen, dass die wahre Weihnachtsbotschaft eine ganz andere ist. Neben dem von Coca Cola lediglich zu Werbezwecken erfundenen Weihnachtsmann gibt es eine echte Weihnachtsgeschichte, die von den Schülern der Klasse 9b auf der CD zu hören ist. Nur so viel sei verraten: Es geht darum, dass ein kleiner Hirte nicht mit zum Jesuskind in den Stall von Bethlehem ziehen durfte, obwohl er sich nichts sehnlicher gewünscht hatte. Schließlich hilft ihm ein kleiner Engel, der ihm gegen alle Widerstände den Weg zur Krippe und den Weg zum wahren Weihnachtwunder zeigt.
Zusätzlich versucht eine moderne Weihnachtsgeschichte unsere heutigen Probleme mit der vorweihnachtlichen Zeit, den Tagen der Hektik, der vielen Herausforderungen im Beruf und auch im privaten Bereich auf unterhaltsame Art aufzugreifen. Einer jungen Frau erscheint das Familienfest eigentlich als spießig, doch für die Weihnachtsfeier im Betrieb verkleidet sie sich als Christkind, wodurch sie schließlich von einem kleinen, sechsjährigen Jungen für das tatsächliche Christkind gehalten wird.
Abschließend wird durch ein kurzes Gespräch und ein Gedicht die christliche Lichtsymbolik im Advent erklärt. Es folgen zwei Weihnachtswünsche, so dass sich der Hörer selbst nochmals Gedanken über das Fest der Geburt Jesu machen kann.

Die Musikbeiträge
Das Instrumentalensemble wählte zwei ruhige, teils meditative Stücke aus: „Mad World“ von Gary Jules und „Scarborough Fair“ in der Version von Simon & Garfunkel. Beide Lieder wurden für die kleine Besetzung (zwei Flöten, eine Geige, ein Kontrabass bzw. E-Bass, Klavier und Schlagwerk) umgeschrieben. Bei „Scarborough Fair“ spielten zusätzlich Kathrin und Florian Schönberger mit, so dass sich das Lied zu einem wahren Klangerlebnis steigert.

Der romantischen Chormusik widmeten sich die 45 Sängerinnen und Sänger der beiden Chorklassen. „In the Bleak Midwinter“ ist ursprünglich ein christliches Gedicht von Christina Rossetti (1830-1894), welches vielfach vertont und zu einem häufig gesungenen Carol wurde. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), der vielen als Komponist des berühmten Hochzeitsmarsches aus „Ein Sommernachtstraum“ bekannt sein dürfte, schrieb die Melodie des bekannten Weihnachtsliedes „Hark, the Herald Angels Sing“. Beide Stücke sind technisch äußerst anspruchsvoll und stellten eine Herausforderung für die jungen Sängerinnen und Sänger dar, die sie aber mit Bravour bewältigt haben.
Ein weiteres Highlight bot Alexandra Frank (9c) am Klavier mit einer Einspielung von „Kiss the Rain“ dar. Auch Frank Doll ist mit der Eigenkomposition „The Ballad of the Lonesome Guitar Nerd“ vertreten und zeigt, wie virtuos eine Sologitarre klingen kann.

Alle an den CD-Aufnahmen beteiligten Schüler/innen und Lehrkräfte möchten sich vor allem nochmals ganz herzlich bei den beiden Musiklehrern Herrn Doll und Herrn Hiendlmayr von der Musikwerkstatt Frauenberg für die technische Durchführung der Aufnahmen bedanken. Ohne sie wäre die Produktion der CD nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt zudem der Kunstlehrerin Frau Lichtenegger, die mit den Schülern zahlreiche adventliche CD-Covers gestaltet hat, den IT-Lehrkräften, vor allem dem Systembetreuer Herrn Gibis, und natürlich wie jedes Jahr Frau Roswitha Kammermeier, unserer unermüdlichen Schulsekretärin, bei der die CD ab jetzt im Sekretariat für 3,50 Euro käuflich zu erwerben ist.
Angelika Schattenhofer


Nach einer großen Spiel- und Debattierrunde bekamen wir zum Abschluss von unseren Betreuern noch eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Am letzten Tag hatten wir am Vormittag eine Strudelfahrt auf der Donau. Dort bekamen wir nochmals einen beeindruckenden Blick auf die ganze Stadt. Insgesamt hat mir das Ferienseminar sehr gut gefallen, weil man in kurzer Zeit viel erlebt und neue Leute kennengelernt hat.
Am 19. Juli 2017 war es soweit. Die Klassen 6d und 6e brachen zu ihrer Moorexkursion auf. Diese war ein Dankeschön an die vielen fleißigen Spendensammler des BUND Naturschutz. Mit Gummistiefel und langen Hosen ausgestattet fuhren wir in das Deusmauerer Moor in der Nähe von Velburg. Dort erwarteten uns Alfons Greiner, der Vorsitzende des Bunds Naturschutz Neumarkt und Erika Jäger, die die Führungen durch das Moor leiteten. Die Gummistiefel waren auch unbedingt von Nöten! Dies stellte sich schon am Anfang heraus, als viele Schüler bereits bis zu den Knien im Moor versanken. Im Verlauf der Exkursion führte uns der Weg im Gänsemarsch mitten durch das Moor hindurch. Unwegsam und voller Abenteuer! Der Weg wurde etwa immer wieder von riesigen Ansammlungen an Brennnesseln gesäumt, wir mussten die Laber über einen wackeligen Baumstamm in nassen Stiefel überqueren, und natürlich war es überall sehr matschig und man versank teilweise bis zu den Knien im Schlick. Beide Führer erklärten uns sehr eindrucksvoll die Tier- und Pflanzenwelt, die Wichtigkeit eines Moors als Habitat für nur ganz bestimmte Pflanzenarten, die nirgends sonst einen Lebensraum besiedeln, und die Schutzbedürftigkeit dieser inzwischen in Deutschland selten gewordenen Naturareale. Alle – vor allem die über und über mit Schlamm bedeckten Teilnehmer – waren sehr beeindruckt von dieser noch vorhandenen Wildnis ganz in unserer Nähe!
Die Klasse 6a begab sich Anfang Juli auf eine Zeitreise, die zurück ins Jahr 179 n. Chr. führte. Dies nämlich war der Zeitpunkt der Fertigstellung des römischen Legionslagers Castra Regina, welches in Steinbauweise direkt an der Donau errichtet wurde und ungefähr 6000 Soldaten beheimatete.