Im Juli 2026 besuchte ich mit meiner Klasse die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg. Die Exkursion war für mich sehr bewegend und hat mich zum Nachdenken gebracht. Es war etwas ganz anderes, als nur im Geschichtsunterricht darüber zu lernen.
Das Konzentrationslager Flossenbürg wurde im Jahr 1938 von den Nationalsozialisten errichtet. Dort wurden viele Menschen aus verschiedenen Ländern gefangen gehalten und mussten unter sehr schweren Bedingungen im Granitsteinbruch arbeiten. Viele Häftlinge litten unter Hunger, Krankheiten und Gewalt. 30 000 Menschen verloren dort und in den zahlreichen Außenlagern ihr Leben.
Während der Besichtigung konnten wir verschiedene Bereiche des ehemaligen Lagers sehen. Es war schwer vorstellbar, dass an diesem Ort so viele Menschen leiden mussten. Durch die Erklärungen und Informationen vor Ort konnte ich besser verstehen, wie grausam die Zeit des Nationalsozialismus und wie unmenschlich die Häftlinge behandelt wurden. Es ist kaum zu glauben, dass so etwas wirklich passiert ist.
Der Besuch hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, eine Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern. Insgesamt war die Besichtigung für mich sehr interessant und gleichzeitig traurig. Jeder sollte einmal eine solche Gedenkstätte besuchen sollte, weil man dort viel über die Vergangenheit lernt und versteht, warum Demokratie, Freiheit und Respekt so wichtig sind.
Marco Endl, Klasse 9e





