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Gemeinsame Erlebnisse

Aus dem Neumarkter Tagblatt vom 05.06.2025:

Parsberg. Kürzlich fand an der Edith-Stein-Realschule Parsberg (ESR) erstmals ein Schüleraustausch mit der französischen Partnerschule in Saint-Flour statt. 31 Schülerinnen und Schüler der ESR verbrachten eine Woche mit ihren Austauschpartnern in Parsberg und Umgebung.

Eine Stadtrallye durch Parsberg sorgte für erste gemeinsame Erlebnisse. In den folgenden Tagen standen verschiedene Ausflüge auf dem Programm, darunter zur Befreiungshalle, eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch und ein Besuch im Dinopark Altmühltal.

Ein besonderes Highlight war der Tag in Regensburg: Die ESR-Lehrkräfte organisierten eine Stadtführung sowie den Aufstieg auf den Turm der Dreieinigkeitskirche – mit Blick über die Altstadt.

Beim deutsch-französischen Abend präsentierten die französischen Schüler ein unterhaltsames, musikalisches Programm. Anschließend konnten sich Gäste und Gastgeber an einem Buffet mit Spezialitäten aus beiden Ländern stärken. Der Abschied fiel vielen sichtlich schwer – doch die Vorfreude auf den Gegenbesuch in Saint-Flour im kommenden Schuljahr ist groß.

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Schülerinnen der ESR mit MaxEL-Preis ausgezeichnet

Foto: StRin (RS) Heidi Wartner-Vogl

Beim diesjährigen Realschulpreis MaxEL 2025 wurden die Schülerinnen Lena Schlierf (Preisträgerin in der Kategorie Soziales Engagement) und Judith Ott (Preisträgerin in der Kategorie Schulische Leistungen und weiteres schulisches Engagement) ausgezeichnet. Die Verleihung fand am Montag, 28.04.2025 um 17:00 Uhr in Neutraubling statt.

Foto: StRin (RS) Heidi Wartner-Vogl

Wir gratulieren Lena (9a) und Judith (10e) zur Verleihung des Oberpfälzer Realschulpreis „MaxEL ‐ Maximum an Engagement und Leistung“. Mit dem Oberpfälzer Realschulpreis MaxEL werden Schülerinnen und Schüler mit herausragenden Leistungen oder großartigem Engagement in diversen Kategorien ausgezeichnet. Allen Respekt hierfür – die ganze Familie der Edith-Stein-Realschule ist sehr stolz auf euch!

„Alles fließt“ – Konzertbesuch mit der Klasse 6a

Foto: StRin (RS) Kathrin Schönberger

Wie klingt eigentlich fließendes Wasser – und wie vertont man einen Fluss? Welche Abenteuer gibt es zwischen Stromschnellen und Gewitterstürmen zu erleben?

All das konnte die Klasse 6 a am 8. Mai 2025 gemeinsam mit ihren Lehrkräften Bettina Eichenseer und Kathrin Schönberger beim Familienkonzert „Alles fließt“ entdecken. Das Philharmonische Orchester Regensburg präsentierte unter der Leitung von Dirigent Tom Woods Bedřich Smetanas sinfonische Dichtung „Die Moldau“ (aus dem Zyklus Mein Vaterland) sowie Ausschnitte aus Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie in F-Dur op. 68, der „Pastorale“.

Gewohnt charmant moderierte Hannah Spielvogel zusammen mit Marie Julius das etwa einstündige Konzert. Unter ihren fachkundigen Anleitungen konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer die musikalische Reise entlang der Moldau erleben:

  • Die Quellen: Zwei Flöten stellen die warme und die kalte Quelle der Moldau dar.
  • Die Moldau: Das Hauptthema erklingt zunächst in den Streichern und wird dann vom ganzen Orchester übernommen.
  • Waldjagd: Ein lebhaftes Jagdmotiv, geprägt durch Hörner.
  • Bauernhochzeit: Ein fröhliches Thema beschreibt eine Dorfhochzeit.
  • Mondschein und Nymphenreigen: Ein zarter, geheimnisvoller Abschnitt, in dem Nymphen im Mondschein tanzen.
  • St.-Johann-Stromschnellen: Eine dramatische Szene mit wilden Paukenschlägen und mächtigen Bläsern.
  • Die Moldau strömt breit dahin: Das Hauptthema kehrt zurück – nun in Dur und mit mehr Tempo –, und schildert den ruhigen, weiten Lauf des Flusses.

Auch Beethovens Pastorale hatte für die Kinder viel zu bieten: Mit Hilfe der Moderatorinnen entdeckten sie darin Vogelstimmen – Kuckuck, Wachtel und Nachtigall – und erlebten eindrucksvoll, wie der Komponist ein heraufziehendes Gewitter klanglich zum Leben erweckte.

Foto: StRin (RS) Kathrin Schönberger

Ein Konzert voller Klangfarben, Geschichten und Naturbilder – die Klasse 6 a ließ sich begeistert mitreißen und wird diesen musikalischen Ausflug in die Welt der Programmmusik sicher nicht so schnell vergessen.

Bettina Eichenseer und Kathrin Schönberger