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Bundesweiter Vorlesetag: Schüler der Edith-Stein-Realschule zeigen ihr Engagement im Städtischen Kindergarten Parsberg

Anlässlich des „Bundesweiten Vorlesetages“ am 21.11.2014 machten sich am Freitagvormittag 14 Schüler und Schülerinnen der Klasse 6b der Edith-Stein-Realschule zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Bettina Söhnlein auf den Weg zum Städtischen Kindergarten Parsberg, um dort den Kindergartenkindern vorzulesen. Nach einem herzlichen Empfang durch die Leiterin Frau Claudia Holzner verteilten sich die einzelnen Vorleser, die immer zu dritt bzw. zu zweit ein Team bildeten, auf die fünf Gruppen des Kindergartens, wo sie bereits von den Kindern und deren Erzieherinnen erwartet wurden. In gemütlichen Leseecken und sogar in einem „Sternenzimmer“ lauschten die Kleinen dann aufmerksam den Geschichten, die ihnen von den Realschülern vorgelesen wurden. Bereits im Vorfeld hatten die Schüler im Rahmen des Deutschunterrichts altersgerechte Kinderbücher ausgesucht, wie zum Beispiel „Mama Muh braucht ein Pflaster“, „Der Grüffelo“, „Ein Rabe kommt selten allein“ oder „Das hässliche junge Entlein“. Mit viel Engagement und gestalterischem Können wurden die Geschichten vorgelesen. Um den jungen Zuhörern gerecht zu werden, erklärten die Schüler das Geschehen zudem anhand der in den Büchern abgedruckten Bilder oder banden die Kindergartenkinder durch geschickte Fragen mit ein.
Die Idee zur Teilnahme an diesem Vorlesetag hatte Frau Söhnlein, die bereits in der Vergangenheit als Lesepatin im Städtischen Kindergarten vorgelesen hatte und daher sofort an diesen Veranstaltungsort gedacht hatte. Frau Holzner begrüßte eine derartige Zusammenarbeit ebenfalls und stellte den Kindergarten gerne als Leseort zur Verfügung. Durch diese Aktion profitierten beide Seiten: Zum einen sollte dadurch bei den jüngeren Kindern die Freude an Büchern und Geschichten geweckt, die Fantasie beflügelt und die sprachliche Entwicklung gefördert werden, zum anderen konnten die Realschüler ihre erworbenen Lesetechniken anwenden und das wirkungsvolle und gestaltende Vorlesen von Texten praxisnah einsetzen, was für die Schüler höchst motivierend war. Dies wurde auch am Ende der Aktion deutlich, denn sowohl den Kindergartenkindern als auch den Realschülern hatte dieser Vorlesevormittag großen Spaß gemacht und eine Wiederholung wurde auf beiden Seiten begrüßt.

Bettina Söhnlein

Bericht über die Exkursion nach Flossenbürg

Am 11.11.2014 sind wir, die Klasse 10a zusammen mit zwei anderen 10. Klassen, mit dem Bus zur KZ Gedenkstätte Flossenbürg gefahren, um an einer kostenlosen Führung durch das Lager teilzunehmen.

Am Anfang der Führung durch das ehemalige Konzentrationslager sind wir auf dem Appellplatz stehen geblieben, wo uns die uns zugeteilte Leiterin über die damalige Ankunft der KZ-Häftlinge und das weitere Vorgehen der Kapos informierte. Als Nächstes sind wir in den Duschraum des Hauptlagers gegangen, in dem uns berichtet wurde, wie man die neu eingetroffenen Häftlinge durch Kahlscheren der Köpfe und einheitliche Kleidung zu identisch aussehenden Menschen machte. Danach sind wir in einen Gang geführt worden, in dem wir sehen konnten, welche Menschen im KZ waren. Es waren Fotos ausgestellt, auf denen die KZ – Häftlinge vor ihrer Inhaftierung abgebildet waren, so dass man einen Eindruck davon bekam, dass die Häftlinge ganz normale Menschen waren. Daraufhin haben wir uns eine Karte betrachtet, auf der aufgeführt war, wo es überall Konzentrationslager gab. Erschreckend viele Orte waren dabei auf der Karte markiert. Anschließend sind wir wieder ins Freie gegangen, wo wir in das Gefängnis der Gedenkstätte geführt wurden. Dort konnten wir uns eine Zelle anschauen und die Leiterin hat uns erzählt, wie schlimm den Häftlingen in diesen Zellen mitgespielt wurden. Auf dem Weg zum Krematorium sind wir dann durch den Friedhof gelaufen, über dessen Entstehung uns die Leiterin etwas berichtet hat. Nach der Besichtigung des Krematoriums haben wir uns einen Film angeschaut, der zeigte, wie die Amerikaner die Gefangenen aus dem KZ befreit haben bzw. die Toten geborgen haben. Am  Ende hatten wir dann noch etwa eine ¾ Stunde Zeit, um uns nochmal alles anschauen zu können.

Paul Das und Alexander Wagner

Eröffnung der „Parsberger Burgweihnachten“


                  
Kurze Anspielprobe vor dem Auftritt

Seit Bestehen der „Parsberger Burgweihnachten“ – also bereits zum 7. Mal – eröffnen traditionell die Blechbläser der Edith-Stein-Realschule die stimmungsvolle Veranstaltung.

Die Rede des Bürgermeisters Josef Bauer sowie die Begrüßungsworte des Parsberger Christkinds wurden mit Liedern wie „Winter Wonderland, „We Wish You a Merry Christmas“, „Deck the Hall“, „Macht hoch die Tür“ oder „Tochter Zion“ umrahmt.

Unter den Zuhörern fanden sich dieses Mal zahlreiche Realschüler zusammen mit ihren holländischen Gästen, welche derzeit im Rahmen eines Schüleraustauschs in Parsberg weilen.

Ein Filmbericht kann hier angesehen werden.

Kathrin Schönberger

Musikförderprojekt klasse.im.puls: Auszeichnung für die Chorklassen der ESR


Edith-Stein-RS Parsberg erhält das Zertifikat für die Teilnahme am Projekt Klasse im Puls aus der Hand von Professor Wolfgang Pfeiffer (li.) und Michael Weidenhiller (re.)
Für ihre gelungene Musikförderung erhielten 17 Mittel- und Realschulen am 24.11.2014 in München Zertifikate des Projekts klasse.im.puls. Auch die Chorklassen der Edith-Stein-Realschule Parsberg, welche seit nunmehr drei Jahren erfolgreich bestehen, wurden im Rahmen einer Feierstunde ausgezeichnet.
Voraussetzungen für eine Zertifizierung sind u.a. die kontinuierliche Führung von mindestens einer Musikklasse, die Teilnahme an Fortbildungen und Forumsveranstaltungen, die Organisation von bzw. Teilnahme an Schulkonzerten sowie die Verankerung des Musizierens im Schulleben. Nach einer erfolgreichen Zertifizierung ist die Schule berechtigt, diesen Status nach außen hin durch ein entsprechendes Emblem (am Eingang des Schulgebäudes, auf der Internetseite etc.) sichtbar zu machen.
Die Pressemitteilung des Ministeriums ist über folgenden Link abrufbar: http://www.km.bayern.de/pressemitteilung/9234/nr-421-vom-24-11-2014.html

„Von Geschenken, die nichts kosten“ – Weihnachts-CD 2014 aufgenommen


Auch in diesem Schuljahr wurde erneut eine Weihnachts-CD von Schülerinnen und Schülern der Edith-Stein-Realschule Parsberg aufgenommen. Diesmal hatte sich die Klasse 10c unter der Anleitung von Angelika Schattenhofer Gedanken darüber gemacht, wie man der vorweihnachtlichen Hektik auf der Suche nach den passenden Geschenken entkommen könnte. Die niveauvollen musikalischen Beiträge wurden von Kathrin und Florian Schönberger sowie Claudia Fischer einstudiert.

Die Texte wurden von Schülern der Klasse 10c aufgenommen.

Die folgenden Zeilen sollen einen kurzen Einblick in die thematische Ausrichtung geben: Zu Beginn der CD stellen zwei Schüler fest, dass Weihnachten immer ganz plötzlich auf die Menschen zukommt, d. h., dass sie wie jedes Jahr nicht rechtzeitig mit ihren umfangreichen Weihnachtsvorbereitungen fertig werden. Von dieser Erfahrung ausgehend, die sicherlich jeder in der Zeit vor dem Fest bereits gemacht hat, versucht eine Erzählung aus Südamerika auf eine völlig andere und fremde Art der Weihnachtsvorbereitung aufmerksam zu machen. Zwei Jungen, die als Schuhputzer bereits als Kinder arbeiten müssen, um zu überleben, begeben sich auf den Müllplatz ihrer Stadt und suchen nach passenden Weihnachtsgeschenken für ihre Familienmitglieder. Sie freuen sich schließlich am Heiligen Abend über Dinge, die andere sorglos weggeworfen haben. Sofort erschließt sich dem Zuhörer die Problematik unserer übersättigten Gesellschaft, die besonders an Weihnachten nicht zu leugnen ist. Auf den Verlust des eigentlichen Sinns von Weihnachten macht ein weiterer Text mit dem Titel „Das größte Geschenk“ aufmerksam. Am Ende wird darin betont, dass das schönste Geschenk zu Weihnachten die Geburt Jesu Christi sei, was häufig vor all dem materiellen Überfluss bei uns heute sehr stark in den Hintergrund tritt. Eine ähnliche Intention hat auch das Gedicht „Auspacka“ des bekannten Oberpfälzer Schriftstellers Harald Grill. Schließlich endet die CD mit einem Beitrag zu Geschenken, die nichts kosten. Damit sind zum Beispiel die Zuneigung, die Hilfsbereitschaft oder einfach nur das Zuhören gemeint.


Florian Hiendlmayr (Leiter der Musikaufnahmen)

Neben den Texten finden sich mit zwölf Musikstücken so viele wie noch nie auf der CD. Traditionell steuerten die Ensembles des Wahlunterrichts sowie die Chorklassen, aber auch einzelne Solisten Beiträge bei. So sind die beiden Gitarristen Luis Schober und Leonhard Lehner, welche von Frank Doll betreut und musikalisch angeleitet wurden, mit insgesamt drei Liedern zu hören: Es erklingen neben dem Ohrwurm „Hallelujah“ bekannte Weihnachtslieder in neuen rockigen („Kommet ihr Hirten“) oder jazzigen („Alle Jahre wieder“) Arrangements. Weitere Instrumentalstücke werden vom Blechbläserensemble („Deck the Hall“) sowie von den Solisten Judith Mederer (Klavier) und Sebastian Suchomel (Akkordeon) dargeboten. Das Instrumentalensemble, welches im vergangenen Schuljahr neu gegründet wurde, ist mit „Celestial Bond“ vertreten. Es setzt sich aus den Instrumenten Klavier, Querflöte, Geige, Percussion sowie Gitarre zusammen und wird zudem noch von einer Sängerin unterstützt. Das Vokalensemble stimmt mit dem fetzigen Gospel „Good News“ auf die gute Nachricht der Geburt Christi ein, schlägt aber bei der Ballade „From a Distance“ auch leisere Töne an. Die Chorklasse 5a konnte nach knapp acht Wochen Musikunterricht bereits mit „Singen wir im Schein der Kerzen“ zeigen, was sie gelernt hatte, wohingegen die Sängerinnen und Sänger der 6a sich an eine schwierige dreistimmige Version von „Jingle Bells“ heranwagten. Das Trio Luisa Anders, Verena Braun und Vanessa Fechner komplettiert die musikalischen Beiträge mit dem Song „I See Fire“. Von Rock, Jazz über Popmusik, Volksweisen, Gospel oder traditionellen Weihnachtsliedern ist also auch dieses Jahr wieder eine bunte Mischung an Stilen vertreten, so dass für jeden Geschmack hoffentlich etwas dabei ist.

Seit Jahren ist uns die „Musikwerkstatt Frauenberg“ ein treuer und kompetenter Partner. Die an der Realschule tätigen Instrumentallehrer Martin Kürzinger und Frank Doll verwandelten die Musiksäle zwei Tage lang in ein professionelles Tonstudio, wobei Doll zugleich auch die Sprachaufnahmen betreute. Florian Hiendlmayr, ebenfalls an der Musikwerkstatt tätig, zeichnete sich für die Aufnahme und das anschließende Abmischen der Musikbeiträge verantwortlich. Ohne diese Kooperation wäre ein solches Projekt nicht möglich und vor allem nicht finanzierbar, weshalb wir ihnen von ganzem Herzen zu Dank verpflichtet sind!

Alle an der CD beteiligten Schülerinnen und Schüler hoffen zusammen mit ihren Lehrkräften, dass auch die Weihnachts-CD 2014 eine Sinn stiftende und stimmungsvolle Vorbereitung auf Weihnachten sein kann.

Voraussichtlich ab Anfang Dezember kann die Aufnahme im Sekretariat der Realschule zum Unkostenbeitrag von 3,50 Euro erworben werden.

Eine Schülerin der Chorklasse 5a beim Einsingen ihres Soloparts

Ein Inhaltsverzeichnis ist über die folgende Verlinkung abrufbar: Inhaltsverzeichnis

Der Bericht in der MZ vom 17.12.2014 inklusive Hörprobe steht hier zur Verfügung: http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/artikel/von-geschenken-die-nichts-kosten/1165382/von-geschenken-die-nichts-kosten.html

Angelika Schattenhofer und Kathrin Schönberger