Alle Beiträge von webmaster

Erfolgreicher Spendenlauf an der ESR Parsberg

Neumarkter Tagblatt vom 28.07.2016

Josef Riedl freute sich über die große Spende (Foto: Treiber)
PARSBERG. „Der Spendenlauf war wieder erfolgreich“, sagte Sportlehrer Ingo Feiner. Eine Stunde mussten etwa 800 Schülerinnen und Schüler auf einem 900 Meter langen Parcours sich fortbewegen. Zunächst galt es aber, sich Spender zu suchen, die pro gelaufene Runde einen Euro gespendet haben. Der Spender von Julian Öchsl musste etwas tiefer in die Tasche greifen, denn er schaffte als bester Läufer 14 Runden. „Das war eine sportliche Leistung“, lobte da Ingo Feiner, „das sind immerhin 12,6 Kilometer“.

Zusammen gekommen sind 3654,22 Euro, die der Geschäftsleiter des Pädagogischen Zentrums (PÄZ), Josef Riedl, entgegennehmen durfte. „Wir können das sehr gut gebrauchen, denn unser Spielplatz bedarf einer großes Sanierung“, freute sich Josef Riedl.

Das erste große Ziel haben sie erreicht

MZ-Artikel vom 22. Juli 2016:

http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/parsberg/das-erste-grosse-ziel-haben-sie-erreicht-21170-art1407500.html

184 Schüler der Parsberger Realschule nahmen Abschied. Zwei von ihnen schafften als Schulbeste die Traumnote 1,0.
Von Günter Treiber

Geehrt wurden die Schul- und Klassenbesten von Konrektor Thilo Götz, Konrektorin Simone Schefbauer und Rektorin Ingrid Meggl. Foto: Treiber
 PARSBERG. „Wir Menschen feiern, wenn wir, glücklich über einen Erfolg bewältigten Lebensabschnitt, mit positiven Gedanken in die Zukunft schauen. Das gilt für die privaten Meilensteine unseres Lebens ebenso wie für die öffentlichen“, begann Realschulrektorin Ingrid Meggl ihre Abschlussrede an die 184 Absolventinnen und Absolventen der Edith Stein-Realschule.

Der Festakt begann mit stimmungsvoller Musik der Big Band unter Leitung von Florian Schönberger. „I heard it through the grapevine“ war der Beginner und auch wenn man ihn nicht durch die Weinrebe hören konnte, so war das vielköpfige Publikum doch begeistert.

Launig begrüßte Konrektor Thilo Götz die Absolventen: „Ihr habt durchschnittlich 330 000 Minuten in der Schule verbracht und jetzt verrinnen die letzten 120 Minuten“.

Man gehe davon aus so der Konrektor weiter, dass ihr weiter großartige Dinge vollbringt, sei es eine olympische Medaille, sei es ein Flug ins Weltall, „so vergesst nicht, bei euren großen Reden die Edith Stein-Schule zu erwähnen“.

„Vor den Erfolg hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt“, erinnerte Ingrid Meggl an die letzten Prüfungen, „und der ist nicht bei manchmal hochsommerlichen Temperaturen, sondern auch wegen der einen oder anderen kniffligen Aufgaben geflossen“.

Der Weg an der Realschule, so die Rektorin weiter, sei vielleicht ganz treffend mit einem Marathonlauf zu vergleichen. „Nachdem ihr euch für die Teilnahme am Marathon Realschule qualifiziert hattet, seid ihr zunächst voller Elan mit vielen anderen gemeinsam gestartet“.

Wichtiger als am Ziel sei es am Start gewesen, wer neben euch läuft, denn das Ziel stand in weiter Ferne. Die Rektorin sprach in der Folge von vielen Verlockungen an der Strecke, das vorgegeben Ziel zu ignorieren oder auf Umwegen etwas langsamer ins Ziel zu kommen.

„Die letzte Etappe war die schwierigste“, wusste Meggl, „einige mit denen ihr gestartet seid, waren schon nicht mehr da“. Am Ziel angekommen, der eine etwas langsamer, der andere ganz schnell, „hat aber jeder und jede ihre Bestmarke erreicht“. „Nun seid ihr etwas erschöpft und müde, aber glücklich an eurem ersten großen Ziel angelangt und dürft euch mit Recht über das Erreichte freuen und euren Sieg ausgelassen feiern“.

Einen Vergleich zogen auch die Schülersprecher Bastian Auer, Julian Mehringer und Hannes Rothbauer, als sie von der Jungfernfahrt der Titanic sprachen und meinten aber das Schiff ESR: „Mit diesem Schiff haben wir die große Fahrt begonnen, aber zu Beginn hatten wir nie daran gedacht, dass so ein großer Eisberg (Prüfung) vor uns liegt“. Sie bedankten sich bei ihren Lehrern der letzten sechs Jahre, dass sie es geschafft haben sie am Eisberg vorbei zu lotsen.

Nach der Zeugnisübergabe an 184 Absolventen wurden die Schul- und Klassenbesten besonders geehrt: Lea Wimmer und Benjamin Schuhmann (Note 1,0), Daniel Kral und Lukas Schuhmann (1,27), Jonas Schuhmann (1,36), Bastian Felser (1,42), Lisa Holland (1,33) und Hannes Rothbauer (1,67).

EM-Song der Chorklasse 6a

Leider ist die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale der Europameisterschaft ausgeschieden. An der Unterstützung der Parsberger Schülerinnen und Schüler kann dies jedoch nicht gelegen haben, hat doch die Chorklasse 6a eigens einen EM-Song geschrieben.

Als Grundlage wurde Helene Fischers Hit „Atemlos“ genommen. In Gruppen erfand die Klasse einen neuen Text und studierte diesen anschließend ein.

Atemlos (EM-Version)

Strophe 1

Wir ziehen in das Stadion, die Fans rasten aus.

Alle sind heut` hier, bei uns ist volles Haus, oho oho.

Unser Stürmer Gomez geht jetzt dann vor,

Schweini hinterher und der schießt dann das Tor, oho, oho.

Was es zwischen uns auch ist, ein Team das man nie vergisst .

„Die Mannschaft“ wird es auch genannt, wir sind so bekannt.

Refrain

Die EM in Frankreich, wird für uns‘re Jungs ganz leicht.

Jetzt geht`s los auf das Feld, warten bis der Anstoß fällt.

Weltmeister, das sind wir, EM-Titel sind`s bald vier.

Jogi Löw, unser Mann, weil er uns trainieren kann.

Strophe 2

Komm wir bring‘n die Welt zum Beben bei der EM.

Halten fest zusammen wie in der WM, oho, oho.

Neuer im Tor ist unser Abwehrschild,

wir feiern jeden Sieg und jubeln ganz wild,  oho, oho.

Alles was wir woll‘n ist da. Der EM-Pokal ist nah.

Was die Gegner hier grad machen, ist doch echt zum Lachen.

Refrain

Strophe 3

Die EM hat grad begonnen und ist auch bald vorbei.

Auch wenn wir verlieren war‘n wir trotzdem dabei, oho, oho.

Wir hab‘n die beste Abwehr auch mit im Gepäck,

keiner nimmt uns uns‘ren Titel je wieder weg, oho, oho.

Spiele die man nie vergisst, weil uns‘re Taktik so gut ist.

Und das Spiel hat uns gezeigt, wir sind jetzt bereit.

Refrain

Chorus 2

Wir werden Euromeister, immer wieder Sieger, tragen den Pokal zu uns nach Haus.

Wir sind Überflieger, hab‘n die besten Spieler, das was wichtig ist, ist der Pokal.

Refrain

Irlandfahrt 2016


Am Samstag, den 13. Mai um 15.30 Uhr begann die Reise für zwanzig Schülerinnen und Schüler, die vier Tage in Dublin verbringen würden. Wir fuhren mit dem Bus nach München, von wo wir knappe zwei Stunden nach Irland flogen und schließlich um Zehn Uhr abends Ortszeit ankamen. Nachdem wir mit einem Bus zu unserer Unterkunft gefahren wurden, fielen wir alle ziemlich erschöpft in unsere Betten und schliefen, gespannt auf den nächsten Tag, schnell ein.
Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zu einem Museum namens „Dublinia“, in dem die Entstehung und Entwicklung von Dublin erzählt wurde. Es war jedoch kein normaler Museumsbesuch, in dem man nur lesen musste, sondern wir konnten beispielsweise Kleidung von Wikingern anprobieren und unseren Namen in gälischen Buchstaben schreiben, was uns ziemlich viel Spaß gemacht hat. Dazu haben wir sogar noch etwas aus der Geschichte Dublins gelernt, also ein voller Erfolg. Am Abend war geplant, dass wir ein irisches Pub zu besuchen, doch da das Wetter so schön war, beschlossen wir in die Stadt zu gehen und dort die Sachen einzukaufen, die wir für unsere Sandwiches für den nächsten Tag brauchten. Als die Verpflegung dann in der Unterkunft vorbereitet war, ließen wir den Abend noch schön ausklingen.

Am folgenden Morgen hieß es dann früh aufstehen und zwar um 6.00 Uhr, da wir eine Fahrt zu den „Cliffs of Moher“, den höchsten Klippen Europas, vor uns hatten. Wir waren alle extrem gespannt wie es dort wohl sein wird, doch erst einmal mussten wir eine dreistündige Busfahrt hinter uns bringen. Da es in dem Bus jedoch freies W-LAN gab, verging die Zeit sehr schnell und ehe wir uns versahen, waren wir auch schon angekommen. Auf einem kleinen Weg konnten wir dann an den Klippen entlang gehen und waren völlig begeistert von der tollen Aussicht und wollten gar nicht weiter fahren, denn für uns ging es noch in die zweitgrößte Stadt Irlands, nach Galway. Dort hatten wir zwei Stunden Zeit und jeder nutzte diese anders. Manche gingen essen, shoppen und andere setzten sich einfach an den kleinen Hafen um das schöne Wetter zu genießen. Anschließend fuhren wir wieder mit dem Bus zu unserer Unterkunft in Dublin um uns bettfertig zu machen und auch bald schlafen zu gehen.

Die beeindruckenden „Cliffs of Moher“

Der Dienstag begann damit, dass wir in das „Trinity College“ gingen, in dem das berühmte „Book of Kells“ besichtigt werden konnte. Dort sahen wir sehr viele Zeichnungen, die von verschiedenen Mönchen vor Jahrhunderten angefertigt worden waren. Es ist beeindruckend, dass man so schöne Sachen per Hand anfertigen kann. Anschließend ging es weiter per Zug in einen kleinen Vorort von Dublin namens „Howth“ um dort typischen „Fish and Chips“ zu essen und als Verdauungsspaziergang eine Klippenwanderung zu machen. Da wir direkt am Meer entlang gingen, waren wir wieder sehr begeistert von der tollen irischen Landschaft und machten viele schöne Bilder. Einige von uns waren jedoch nicht ganz gesund, weshalb sie sich den Schal bis zu Nase zogen und ziemlich verpackt herumliefen. Das tat aber unserer guten Laune keinen Abbruch. Nach der Wanderung konnten wir noch einen Strandspaziergang machen. Zurück in Dublin City durften wir noch in die Stadt und shoppen, die meisten gingen jedoch in unser Hostel um die Koffer ein bisschen zu packen, da es ja am nächsten Tag schon wieder nach Hause gehen sollte.

Dann war es auch schon Mittwoch und somit auch unser Rückflugtag gekommen. Den Morgen verbrachten wir damit, dass wir frühstückten und anschließend unsere Zimmer aufräumten. Als das erledigt war, packten wir noch das Nötigste ein und machten uns ein letztes Mal auf den Weg in die Stadt um einkaufen zu gehen. Um 13 Uhr wurden wir dann wieder von einem Bus an unserer Unterkunft abgeholt und zum Flughafen gebracht. Nach ungefähr zwei Stunden am Flughafen konnten wir dann in unseren Flieger und waren auf dem Rückweg. Somit war eine wunderschöne Zeit zu Ende, mit tollen Erinnerungen, neuen Freunden und vor allem viel neuem Wissen über Land und Leute der „Grünen Insel“.

Laura Wagner, Klasse 9d

ESR feiert ein Schulfest der Superlative

MZ-Artikel vom 6. Mai 2016:

http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/parsberg/esr-feiert-ein-schulfest-der-superlative-21170-art1375830.html

Eine Woche herrschte Ausnahmezustand in der Edith-Stein-Realschule Parsberg, um das Fest zur 50-Jahrfeier zu organisieren.
Von Günter Treiber

50 Jahre Edith-Stein-Realschule (ESR) ist nicht nur ein Festakt mit viel Prominenz. 50 Jahre ESR war auch ein Schulfest der Superlative. Ein Fest, das Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Lehrerkollegium einen ganzen Tag lang haben ablaufen lassen. Am Abend trafen sich auch noch über 500 ehemalige Schüler und Lehrer.

Realschulrektorin Ingrid Meggl hat am Freitag um 10 Uhr das großartige Schulfest eröffnet und konnte Dankesworte an die Beteiligten richten, die zum Gelingen beigetragen haben. „Für die Gesamtorganisation war Katja Hartung zuständig“ lobte die Schulleiterin, „die auch die Texte für den Lehrerchor und die Moderatoren verfasst hat“. Weiter seien am Gelingen maßgeblich beteiligt gewesen die Lehrerinnen Fischer, Wolf und Maul. Gudrun Storch war die Tanzlehrerin. Dankesworte gingen auch an das Ehepaar Schönberger sowie an Frank Doll, Anna Krämer, Hermine Mittermeier und Bianca Lichtenegger.

Musikalische Seite

In der Folge konnte man nur staunen, was sich die Schüler haben einfallen lassen, um ihren vielen Gästen eine Freude zu machen. Einen fulminanten musikalischen Start legten die 40-köpfige Bigband und das Vokalensemble hin, denen ab 10.30 Uhr weitere Bands und Gruppen auf der großen Bühne folgten. Es zeigte, dass die Realschule immer noch zu den musisch orientierten Schulen gehört.

Das Angebot war so vielfältig, dass derjenige Gast, der von sich behaupten konnte, alles gesehen zu haben, eine sportliche Meisterleistung vollbracht haben musste. Apropos Sport. Auch hier wurde man fündig. Da gab es auf dem Hartplatz den „Bayerischen Dreikampf“, ein Sport, der den Ideen der Schüler der 5d entsprungen ist. Dazu gehörte Bierkrug stemmen und Gummistiefelweitwurf. Auch mit dem Bobbycar wurden Rennen ausgetragen. Beliebt war auch das „Abschießen“ der Lehrer mit einem Tennisball. Es gab auch Gäste, die in das Geschehen aktiv eingriffen. So das VHS-Tanzstudio Parsberg, das mit seinen Aufführungen viel Beifall fand. Weitere Gäste waren Beach Volleyball Profis. (detaillierter Bericht hierzu demnächst im Sportteil dieser Zeitung).

Beliebt war es bei den Schülern, das Konterfei eines Lehrers mit dem Tennisball zu treffen.

50 Jahre ESR in Bildern

Beeindruckend war die Ausstellung der Weltgeschichte in Schrift und Bild vom Urknall vor fünf Milliarden Jahren bis zur Gegenwart, wo dann steht: „und die Geschichte geht weiter“. Es gab Vieles, das den Betrachter oder den „Mitmacher“ staunen ließ. Da fand man beispielsweise bei der 5e, die „Wolpertinger“ gebastelt hatten, die zweijährige Lea, die mit Unterstützung von Papa auch einen Wolpertinger basteln wollte.

Die zweijährige Lea versuchte sich am Wolpertinger basteln.

 

Eine umfangreiche Bilderserie verschiedener Fotografen zeigte 50 Jahre ESR auf. Von allen Events konnte man sich etwas herausgreifen, denn alle haben sich bemüht, ihr Bestes zu geben, noch kann über alles berichtet werden.